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Die Idee Der Gerechtigkeit

Author: Amartya Sen
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 9783406606533
Size: 40.11 MB
Format: PDF, ePub, Mobi
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Drei Kinder streiten darüber, wem von ihnen eine Flöte gehören sollte. Das erste Kind hat Musikunterricht gehabt und kann als einziges Flöte spielen. Das zweite ist arm und besitzt keinerlei anderes Spielzeug. Das dritte Kind hat die Flöte mit viel Ausdauer selbst angefertigt. Mit diesem Gleichnis eröffnet Amartya Sen, einer der wichtigsten Denker unserer Zeit, sein Buch über die Idee der Gerechtigkeit. Es ist John Rawls gewidmet und grenzt sich doch von der wirkungsmächtigsten Gerechtigkeitstheorie des 20. Jahrhunderts ab. Wer eine weitere abstrakte Diskussion der institutionellen Grundlagen einer gerechten Gesellschaft erwartet, der wird enttäuscht sein. Wer sich hingegen darüber wundert, was diese Theorien eigentlich zur Bekämpfung real existierender Ungerechtigkeiten beitragen, der wird großen Gewinn daraus ziehen. Sen nämlich stellt die Plausibilität solcher Anstrengungen der reinen Vernunft in Frage. Seine Theorie der Gerechtigkeit ist weniger an der Ausformulierung einer ethisch perfekten Gesellschaft interessiert als an Argumenten, deren Maßstab die konkrete Überwindung von Ungerechtigkeit ist. Sen eröffnet Perspektiven, die dem westlichen Denken meist fehlen. Seine Kenntnis der hinduistischen, buddhistischen und islamischen Kultur ist wundervoll eingewoben in das Buch und prägt den ganzen Charakter seines Philosophierens. Die Vernunft sucht die Wahrheit, wo immer sie sich finden lässt - und wie der Autor dieses außergewöhnlichen Werkes entdeckt sie auf ihrer weiten Reise viele gangbare Wege zu einer gerechteren Welt.

John Rawls Der Vorrang Des Rechten Und Die Ideen Des Guten Im Vergleich Zur Theorie Der Gerechtigkeit

Author: Anja Rössner
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 363818515X
Size: 53.51 MB
Format: PDF, Docs
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Geschwister Scholl Institut für Politische Wissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: John Rawls gilt als Neubegründer der politischen Philosophie in der Gegenwart1. Mit der „Theorie der Gerechtigkeit“ (1971) fasste er sein Lebenswerk in literarische Form. Dabei hatte er sich zum Ziel gesetzt, eine Gerechtigkeitskonzeption zu entwerfen, die eine gerechte Gesellschaft bilden könne. Das Ergebnis – eine Art „realistische Utopie“2 – wurde nicht nur aufgrund seines Umfangs mit „dem gewaltigen Unternehmen der Platonischen Politeia oder der Nikomachischen Ethik des Aristoteles“ verglichen3, sondern auch aufgrund seiner inhaltlichen Komplexität, die besonders durch die moralphilosophische Komponente in der ansonsten nach vertragstheoretischen Mustern entworfenen Theorie bewirkt wird: so kann eine rechtsphilosophische und eine moralphilosophische Untersuchungsweise nachgewiesen werden, womit eine Trennung aufgehoben ist, die für die neuzeitliche Philosophie als charakteristisch gilt 4. Das moralphilosophische Element der „Theorie der Gerechtigkeit“ wird insbesondere im dritten Teil deutlich – bewirkt durch Rawls`„Ausdehnung des Argumentationsansatzes auf die ethische Thematik“ 5. Diese Vorgehensweise wurde oft kritisiert und als weniger überzeugend dargestellt, als die vertragstheoretische Ableitung der Gerechtigkeitsprinzipien im ersten Teil. Rawls führte später6 selbst an, dass er innerhalb der „Theorie der Gerechtigkeit“ keinen Unterschied zwischen Moralphilosophie und politischer Philosophie7 macht und dass somit „eine in ihrem Anwendungsbereich allgemeine moralische Gerechtigkeitslehre nicht von einer im strengen Sinne politischen Gerechtigkeitskonzeption unterschieden“8 wird. Auch aus diesem Grund präzisierte er seine Theorie mehrmals in verschiedenen Aufsätzen, die schließlich 1993 in gesammelter Form als „Political Liberalism“ („Die Idee des politischen Liberalismus“ in der deutschen Übersetzung) erschienen. [...] 1 Pogge, John Rawls, 1994, S.177 2 Pogge, John Rawls, 1994, S.35 3 Kersting, Die Gerechtigkeit zieht die Grenze, S. 209 4 Kersting, Die Gerechtigkeit zieht die Grenze, S. 210 5 Kersting, Die Gerechtigkeit zieht die Grenze, S.211 6 Rawls, Die Idee des Politischen Liberalismus, S.11 (Einleitung, 1992) 7 Vgl. Rawls, Die Idee des Politischen Liberalismus, S.11 (Einleitung 1992) 8 Rawls, Die Idee des Politischen Liberalismus, S.11 (Einleitung, 1992)

Das Recht Der V Lker

Author: John Rawls
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3110898535
Size: 50.97 MB
Format: PDF, Mobi
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Welche Bedingungen lassen Völker gerecht und friedlich zusammenleben? Unter welchen Umständen sind Kriege gerechtfertigt? Welche Leitlinien müssen gegeben sein für Organisationen, die eine gerechte Gesellschaft von Völkern mit gleichen Rechten herzustellen vermögen? In acht Grundsätzen für eine gerechte internationale Ordnung entwickelt der amerikanische Philosoph John Rawls einen hypothetischen "Vertrag der Gesellschaft der Völker". Das jüngste Buch von John Rawls ist nach A Theory of Justice 1971, dt. 1975) und Political Liberalism (1993, dt. 1998) ein weiteres wichtiges Werk des bedeutenden amerikanischen Philosophen. Die Originalausgabe (The Law of Peoples, 1999) hat zu heftigen Kontroversen geführt.

Soziale Gerechtigkeit

Author: Alexander Grasse
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531150215
Size: 61.79 MB
Format: PDF, ePub
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Dieses Buch geht der Frage nach, welchen Stellenwert das Thema "soziale Gerechtigkeit" in Politik und Gesellschaft Deutschlands gegenwärtig hat? Was wird im einzelnen darunter verstanden? Welche Aspekte sind in diesem Zusammenhang wichtig? Wie wandeln sich gegenwärtig Leitbilder und Vorstellungen von Gerechtigkeit und das Maß an gesellschaftlich tolerierter und akzeptierter materieller Ungleichheit. Ist der Paradigmenwechsel bereits vollzogen? Damit werden faktische und ideologische Machtfragen berührt. Die Kernfrage jedoch ist, ob und wie der Sozialstaat weiterhin finanziert werden kann. Die Förderung von Wachstum und Entwicklung einerseits und die Herstellung des sozialen Ausgleichs andererseits sind in diesem Zusammenhang die zentralen Herausforderungen an die Politik.

John Rawls Die Idee Eines Bergreifenden Konsenses

Author: Doreen Kubek
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638424596
Size: 58.98 MB
Format: PDF, Kindle
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: John RAWLS zählt zu den Vertretern der liberalen politischen Philosophie und gehörte zu den einflussreichsten und bedeutendsten politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1921 in Baltimore (Maryland) geboren und studierte in Princeton Philosophie, was er 1950 mit der Promotion abschloss. Später war er Professor an der Cornell Universität in Ithaca und am MIT in Cambridge (Massachusetts). 1961 wechselte er an die Harvard University in Cambridge, wo er knapp 30 Jahre lehrte und seit 1979 die Position eines Harvard University Professors inne hatte. John RAWLS starb am 24.11.2002, 81-jährig infolge mehrerer Schlaganfälle (vgl. HINSCH 2002. Bekannt wurde John RAWLS durch sein 1971 erschienenes Werk „A theory of justice“. Darin entwirft er seine zentrale Konzeption der Gerechtigkeit als Fairness und begründet Prinzipien, die für die Grundstruktur einer Gesellschaft gelten müssen, damit sie gerecht ist. Diese verbindlichen Grundsätze entsprechen denen, die freie und gleiche Bürger in einer spezifischen Entscheidungssituation aufstellen würden (vgl. THUMFAHRT 2004, S. 397).